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„Wilhelm Busch – Bekanntes und Unbekanntes….“

Auch der 4. Abend der diesjährigen Lesereihe lockte wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher  in die Eventscheune des Bürgerhauses. Mit „Wilhelm Busch – Bekanntes und Unbekanntes….“ hatten Martina Haßlinger, Angelika Zöllmer  und Bernhard Krämer – erstmals in dieser Besetzung –  ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Nach einer  Einführung, in der die vielfältigen Facetten des Künstlers Busch aufgezeigt wurden, stand die Bildergeschichte von „Max und Moritz“ im Mittelpunkt des ersten Teils. Mit ihren Versen und den Zeichnungen von Busch bildete sie den Rahmen, immer wieder unterbrochen von unbekannteren Werken des Künstlers. Mit dem „Eispeter“ – ebenfalls präsentiert in Wort und Bild – ging man dann in die wohlverdiente Pause, in der das Team der KÖB wieder leckere Häppchen und Weine, die Gau-Bickelheimer Winzer gestiftet hatten, anbot.

Mit dem Gedicht „ Der Nöckergreis“, einem grantelnden Zeitgenossen, begann dann den zweiten Teil. Es folgte die Moritat „Die schrecklichen Folgen eines Bleistiftes“  mit grausamem Ende. Amüsant dagegen die folgenden Bildergeschichten aus dem „ Münchner Bilderbogen“  wie z.B. „ Die Enten und der Frosch“, „Die Fliege“ , „Vetter Franz auf dem Esel“ und „Der klugen Ratte“. Das Busch auch Prosa zu schreiben verstand, zeigte die Geschichte „Das harte Gelübde“. Zwei Werke aus dem Band „Diddeldum“ und die nicht minder grausame Geschichte „Der kühnen Müllerstochter“ folgten. Nochmals gingen die drei Protagonisten auf Buschs Werk und seinen weiteren Lebensweg ein. Mit Gedichten aus der letzten Schaffensperiode, die er in den Bänden „Sein und Schein“ sowie „Zu guter Letzt“ veröffentlicht hatte, endete ein wiederum gelungener „Spätleseabend“.