Donnerstag, 29. September 2022

Gemarkung erfolgreich gesäubert!

Der Dreckwegtag der Gemeinde am vorletzten Wochenende war ein voller Erfolg.

Nahezu 50 (!) Freiwillige hatten sich eingefunden, um aufgeteilt in 4 Gruppen unsere Gemarkung vom Wißbergplateau bis zum Schwarzenberg und von der Kläranlage bis an die Wallertheimer Gemarkungsgrenze zu durchstreifen. Abgesehen davon, dass natürlich wieder die üblichen „Highlights“ wie Reifen samt Felge im Wißberg oder Maschendrahtzaun in der Wiesbach-Renaturierung gefunden wurden und so der von der Kreisverwaltung kostenlos bereit gestellte Container leider doch benötigt wurde, kann man aber auch sagen, dass sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren die Situation doch gebessert hat. Zum einen, weil unsere Gemeindemitarbeiter das Jahr über immer wieder mal gemeldete Ablagerungen direkt beseitigen – an dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank an alle Mitstreiter für diese nicht immer angenehme Arbeit! – zum anderen setzt sich aber auch der Umweltgedanke immer mehr durch. Wenn sich dadurch das ein oder andere „schwarze Schaf“ noch zum Umdenken bewegen ließe wäre allen geholfen.

Besonders gefreut hat uns, dass dieses Jahr auch der Autohof auf unsere Aufforderung hin bei der Aktion mitgemacht hat und mit eigenen Mitarbeitern das Gelände hinter dem LKW-Parkplatz gesäubert hat. Die Nutzer der Umleitungsstrecke werden das schon festgestellt haben und für viele Mitbürger und Wanderer ging hier ein lang gehegtes Anliegen in Erfüllung.

Alles in Allem für die Umwelt ein erfolgreicher Tag und für die Mitwirkenden aufgrund des strahlenden Sonnenscheins und der vielen helfenden Hände auch eine erträgliche Arbeit.

Viele haben sich schon wieder für nächstes Jahr für den nächsten Dreckwegtag angemeldet.

Zu diesem positiven Feedback beigetragen haben sicherlich auch der kleine Dankeschön-Imbiss zum Ausklang am Sportlerheim, welcher dieses Mal noch bereichert wurde durch Kuchenspenden von Ingrid Eder und Maren Schwalbach-Bornheimer sowie Fleischkäsespenden vom Sportverein. Die Gemeinde Gau-Bickelheim bedankt sich ganz herzlich bei allen Helfern und Unterstützern – ganz besonders auch bei der Jugendfeuerwehr die seit Anfang an immer mit dabei ist.

Nicht verschweigen wollen wir dabei, dass getreu dem bekannten Motto „Wenner schun emol do sein….“ nach Ende der Aktion die „helfenden Hände“ nochmal kurzfristig umgelenkt wurden und auf die Schnelle noch die vergammelte Küche aus der leerstehenden Wohnung im Dorfgemeinschaftshaus entrümpelt wurde, damit wir hier Platz und eine Bleibe schaffen können für Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine flüchten müssen.

für die Gemeindeverwaltung Gau-Bickelheim,

gez. Jürgen Vollmer, Ortsbürgermeister