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B420 zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim ab 18. Juli dicht

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, ab Montag 18. Juli 2016 die B 420 zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim/Gau-Weinheim für einen Zeitraum von rund einem Jahr voll gesperrt wird.

Die Vollsperrung ist wegen des Neubaus zweier Straßenbrücken unvermeidbar. Provisorische Behelfsbrücken zur Umfahrung sind aus bautechnischen Gründen nicht einsetzbar. Zur Optimierung der Bauzeit werden Fertigteile beim Neubau der beiden Brücken eingesetzt. Zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim/Gau-Weinheim müssen die Brücke über den Wiesbach (Baujahr 1937) und die Brücke (Baujahr 1938) über die eingleisige, Bahnstrecke Worms-Gensingen jeweils zeitgleich durch einen Neubau ersetzt werden. Beide Bauwerke haben irreparable Schäden und sind abgängig. Eine Sanierung ist nicht wirtschaftlich. Der Neubau beider Brücken ist aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend erforderlich.

Die Bauarbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Zeitgleich wird mit der Sperrung die Fahrbahn der B 420 auf einer Strecke von rund 1.900 Meter saniert. Die Vollsperrung beginnt am östlichen Ortsausgang von Gau-Bickelheim in Höhe der Einmündung der K 18 in die B 420 und erstreckt sich bis zur Einmündung der K 33 von Gau-Weinheim kommend und der L 407 aus Wallertheim kommend.

Die Ortsgemeinde Wallertheim bleibt über die B 420 aus Richtung Wörrstadt kommend durchgängig erreichbar. Aus Richtung Gau-Bickelheim kommend wird  Wallertheim über die K 18 erreichbar sein. Lediglich während der Straßenbauarbeiten an der Einmündung der K 18 in die B 420 wird Anfang August 2016 die Straßenverbindung über die K 18 zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim in beiden Fahrtrichtungen zusätzlich für etwa eine Woche gesperrt werden müssen. Der LBM wird über den genauen Zeitpunkt der Vollsperrung frühzeitig informieren.

Der Durchgangsverkehr auf der B 420 zwischen Wörrstadt und Gau-Bickelheim wird während der gesamten Bauzeit großräumig über die A 61 bis zum Autobahnkreuz Alzey und von dort über die A 63 bis zur Abfahrt Wörrstadt geführt. Der Verkehr in Gegenrichtung wird analog von der A 63 Anschlussstelle Wörrstadt über das Autobahnkreuz Alzey auf die A 61 bis zur A 61 Anschlussstelle Gau-Bickelheim umgeleitet.

Der Landesbetrieb Mobilität bittet um Verständnis für die dringend erforderliche Baumaßahme und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen sowie die großräumigen Umleitungsstrecken.

Bei optimalem Ablauf werden die Bauarbeiten ab Mitte 2017 abgeschlossen sein. Die Baukosten in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland.

Daten und Fakten

Daten und Fakten

Neubau der Brücke über den Wiesbach und über die Bahn
Fahrbahnsanierung: rund 1.900 Meter
Bauzeit: 1 Jahr
Bauende: Frühsommer 2017
Baukosten: rund 2,3 Millionen Euro

Pressekontakt

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Bernhard Knoop, Leiter Landesbetrieb Mobilität Worms
Schönauer Straße 5, 67547 Worms
Tel.: 06241/401-641, E-Mail: bernhard.knoop@lbm-worms.rlp.de

 

4 Kommentare

  1. Hans-Georg Heinen

    Heute – am Samstag, 06. August 2016 stand in derAZ ein Bericht mit dem Titel: „Feldweg wird zur Schnellstrasse.“
    K 18/B420 Autofahrer missachten Absperrungsbaken und bedrängen Radler / Polizei und Ordnungsamt kontrollieren.
    Als Radfahrer habe ich dies gestern selbst erleben dürfen. Aus Eigenschutz sah ich mich genötigt vom Fahrrad abzusteigen und an die Seite zu gehen, da die Autos die mir entgegen kamen, noch nicht mal die Geschwindigkeit reduzierten. Wer den personellen Zustand der Polizeibehörden kennt, darf sich nicht wundern das die fantastische Ausbeute von 5 Verwarnungen in Höhe von je 20 Euro, jeder Beschreibung spottet. Da lacht doch jeder drüber, zumal die Gefahr erwischt zu werden, relativ gering ist. Es ist traurig zu erleben, wie manche Zeitgenossen glauben sich über bestehende Verbote hinwegsetzen zu kennen und aus egoistischen Gründen Fußgänger und Fahrradfahrer gefährden. Eine Erhöhung auf 100 Euro, 4 Wochen Fahrverbot und 1 Punkt in Flensburg würde eine deutliche Sprache sprechen und hätte nebenbei eine erzieherische Wirkung. In Zukunft steige ich zwar auch noch vom Rad, allerdings nur um mit einem Foto das Fahrzeug mit Nummernschild an die Ordnungsbehörden weiterzuleiten.

    • Dieser unqualifizierte Kommentar kann ja nur von einem Radfahrer kommen! Haben Sie das ganze aber auch mal von der Seite der Kraftfahrer gesehen? Schlecht beschilderte oder auch gar keine Warnhinweise, dass die Strecke gesperrt ist. Und die Umleitungsempfehlungen sind auch absolut unübersichtlich. Wissen sie eigentlich, was für ein Riesen-Umweg es ist, über das Alzeyer Kreuz?
      Ich selbst beliefere eine große Firma in Wallertheim. ich kann es mir zeitlich absolut nicht erlauben, eine Umleitung in Kauf zu nehmen, die mich 20 bis 30 Minuten mehr an Fahrzeit kostet! Soll ich dann andere Kunden, die danach kommen einfach nicht mehr beliefern oder soll ich Wallertheim einfach auslassen? Wie fänden sie es denn, wenn keine Landwirtschaftlichen Geräte mehr repariert werden könnten, weil keine Ersatzteilversorgung mehr gewährleistet werden kann, weil einfach komplette Straßen gesperrt werden ohne eine annehmbare Alternativen? Es geht mir nicht um die Sperrung der 420, sondern um die Sperrung der K18! Das klingt vielleicht ein bisschen weit hergeholt, ist aber durchaus realitätsnah. Um ihnen das nochmal zu verdeutlichen: Ich komme aus Richtung Bad Kreuznach auf der A61, fahre dann normalerweise in Gau-Bickelheim ab und dann durch Gau-Bickelheim weiter in Richtung Wallertheim. Nun soll ich wegen einer gesperrten Strecke von ca. einem Kilometer einen Umweg mit 25 Mehr-Kilometern fahren? Hätte man da nicht eine Ausnahme machen und einen „Feldweg“ für die eine Woche freigeben können? Eine Umleitung mit mehr als 20 Kilometer mehr ist einfach unzumutbar! Was das alleine wieder an Luftverschmutzung und Mehrkosten für den Betroffenen verursacht, ist absolut nicht angemessen!

  2. Hans-Georg Heinen

    Sehr geehrter Herr Peter (?) Allein schon die Tatsache, das sie sich anonym zu Wort melden, lässt große Rückschlüsse auf ihren Charakter und ihre Einstellung als Verkehrsteilnehmer schließen. Ja – an Ausreden – wie ich mache mir die Verkehrswelt zurecht, wie es mir gerade passt, da sind Sie sicher nicht allein. Zu ihrer Aussage meines angeblich unqualifizierten Kommentares als Radfahrer, kann ich Ihnen versichern, das ich während meines Berufslebens hunderttausende km fahren musste, mit allen erdenklichen Baustellen, Sperrungen, Umwegen, die einige tausend km in 48,5 Arbeitsjahren beinhaltete. Trotzdem kam ich immer pünktlich zu Arbeitsbeginn an. Wenn ich mir ihren Textbeitrag durchlese, lässt es die Vermutung zu, das egal bei welchen stressigen Verkehrsbeeinträchtigungen, Sie immer einen Grund finden werden, warum gerade Sie es nicht einsehen 25 km Umweg zu fahren. Sie sind wirklich zu bedauern. Eine Prise Mitleid bekommen Sie von mir trotzdem nicht. Weiterhin gute unfallfreie Fahrt wünscht Ihnen der Gau-Bickelheimer Radfahrer Hans-Georg Heinen im Vorruhestand!

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